Die Mehrheit der Kuh- und Bullenkälber wächst mindestens 12 Wochen/Monate bei der Mutter oder einer Amme auf dem Hof auf, nur wenige Kälber werden als zukünftige Zuchttiere verkauft. Kuh und Kalb treffen sich mehrmals am Tag zum Säugen. Der Sozialkontakt, das Belecken, die Körperpflege durch ihre Mütter bzw. Ammen sowie das Saugen am Euter hat eine positive Wirkung auf die Kälber.

Im Gegensatz dazu wachsen Kälber – ob bio oder konventionell - in der Regel meist als Waisen auf. Sie werden bereits wenige Stunden nach der Geburt von der Mutter getrennt, die wertvolle Milch der Kühe soll schließlich möglichst komplett verkauft werden. Da nicht alle weiblichen und männlichen Kälber zur Nachzucht auf dem Betrieb bleiben können, verlässt ein großer Teil von ihnen die Region, wird an konventionelle Mäster vermarktet und z.T. über weite Strecken transportiert, teilweise bis ins europäische Ausland. Diese Praxis ist weder für Landwirte noch Tiere befriedigend. Die kuhgebundene Kälberaufzucht stellt aus Sicht der WEIDESCHUSS-Landwirte eine artgerechte Alternative hierzu dar.

In der WEIDESCHUSS.bio-Wertschöpfungskette sorgt die Landwirts-Familie Berchtold in Maria Steinbach auf ihrem Bioland-Betrieb für die kuhgebundene Kälberaufzucht mit hofeigener Nachzucht. 

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Das Projekt „Aufbau einer regionalen Bio-Wertschöpfungskette für Bio-Kalb und Rindfleisch aus muttergebundener Kälberaufzucht und stressfreier Tötung auf der Weide (Weideschuss)“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

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